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Jens Grandt - Autorenfoto Cover druckfähigBodenlose Fahrt
Roman
Ein Roman über eine Polar-Expedition. Ein Buch, das Grenzen überschreitet und die Sehnsucht nach Aufbruch stillt ...
Ein Schiff im Eis. Ein Ingenieur, der nicht weiß, ob er fährt – oder stillsteht. Hartmut Wegler folgt der „Alemania“ in ein Meer ohne Grenzen, wo Nebel und Stille schwerer wiegen als jede Welle. Die Route ist klar, das Ziel ungewiss. Und je weiter sie vordringen, desto mehr verliert sich das Maß der Dinge: Raum, Zeit, Vertrauen. Zwischen Kameradschaft und Misstrauen, Routine und drohendem Abgrund sucht Wegler seinen Kurs – bis das Polarmeer selbst zur Falle wird.
Pressestimmen:
"Grandt verbindet in dichter Sprache wissenschaftliche Präzision mit literarischer Spannung und zeichnet ein vielschichtiges Bild der Menschen, die sich auf eine Reise ins Ungewisse wagen", so urteilt Barbara Schennerlein von der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung auf https://www.polarforschung.de/aktuelles/bodenlose-fahrt-roman-von-jends-grandt
Heinrich von der Haar liest Grandts Roman im Neuen Deutschland auch als Verdichtung gegenwärtiger gesellschaftlicher Zustände. In seiner Rezension schreibt er: "Die Crew an Bord repräsentiert allgemeine gesellschaftliche Konflikte auf engem Raum. Nicht zufällig heißt das Schiff »Alemania«. Durch technische Ausfälle verliert die Besatzung allmählich jede Verbindung zum Festland. Dennoch handeln die Beteiligten, als wäre nichts geschehen; ihre Routinen verselbständigen sich. So entsteht das Bild einer abgeschlossenen Gemeinschaft, die ohne übergreifende Orientierung in ihren eigenen Abläufen gefangen bleibt. Das Schiff fährt weiter – aber wohin, bleibt offen. Grandt vertraut auf mitdenkende Leser. »Bodenlose Fahrt« ist kein bloßer Unterhaltungsroman, sondern ein anspruchsvoll komponierter Text, der wissenschaftliche Erkenntnis, psychologische Beobachtung und poetische Bildsprache miteinander verbindet. Anders als in Frank Schätzings »Der Schwarm«, wo Expertenwissen häufig dialogisch erklärt wird, ergeben sich die sachlichen Informationen hier aus Handlung und Erfahrung. Sie werden erlebt. Gerade diese Verbindung aus Sachkenntnis, symbolischer Verdichtung und existenzieller Atmosphäre macht den besonderen Reiz des Romans aus.", siehe: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200697.literatur-bodenlose-fahrt-verloren-im-polarmeer.html
Jens Grandt
Jens Grandt, geboren in Dresden, Abitur an der Kreuzschule, studierte Journalistik in Leipzig. Jahrelang als Wissenschaftsjournalist tätig, u.a. für Wochenpost, Magazin, Redakteur der akademischen Monatszeitschrift Spectrum. Seit 1976 freiberuflich. Seine Spezialisierung auf Polarforschung und die enge Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut ermöglichten es ihm, an Expeditionen in die Arktis und Antarktis teilzunehmen. Autor mehrerer populärwissenschaftlicher Polarbücher sowie philosophiehistorischer Publikationen. Essays, Kurzgeschichten und Storys erschienen in Anthologien und literarischen Zeitschriften. Mitglied des Literaturkollegiums Brandenburg.
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