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Zeuge der Wende

Mein RIAS-TV

2020 253 Seiten

Zusammenfassung

9. November 1989: Spannung. Wahnsinn. Glücksgefühle. So viel Jubel war nie. Die Menschen tanzten auf der Mauer, am Todesstreifen und auf dem Ku-Damm, der West-Berliner Prachtstraße. Die DDR-Oberen hatten sich selbst und kurz darauf ihren Staat zu den Akten gelegt.
„Zeuge der Wende – das war mein RIAS-TV“ schildert aus der Perspektive eines Fernsehjournalisten die Ereignisse dieser Nacht, die Vor- und Nachgeschichte der Wende. Das Buch berichtet über Kontext und Entwicklung einer friedlichen Revolution und gibt einen Blick frei auf das aufregende Innenleben eines Senders.
RIAS-TV war eine „Perle“ (taz) in der Berliner Medienlandschaft, eine Brücke zwischen Ost und West. „Zeuge der Wende“ erzählt, wie eine engagierte Crew versuchte, mit sachlichen, fairen Nachrichten den Propaganda-Kanälen aus der DDR Paroli zu bieten. RIAS-TV war dabei, als die Mauer fiel und begleitete die Deutschen auf dem Weg zur Einheit.
Ein spannendes Buch über deutsch-deutsche Geschichte und einen außergewöhnlichen Sender in der Berliner Medienlandschaft, der die ereignisreichsten Jahre der deutschen Nachkriegszeit auf die Bildschirme brachte.

Stimmen zum Buch:

Nina Ruge, Moderatorin und Autorin:
"Es war im Juli 1988: Ein kleiner Sender entstand – eine große Idee schweißte uns zusammen: Unabhängiger, unbestechlicher Journalismus für die Menschen „im Osten“: „Eine freie Stimme für eine freie Welt“. Schon ein Jahr später der Mauerfall – über das Unvorstellbare berichten, das Ende der Eiszeit als tägliches Topthema: Wahnsinn. Niemand war journalistisch näher dran als wir bei RIAS-TV. Für mich begann alles in der Voltastraße, im Berliner Wedding. Danke RIAS-TV."

Karin Jacoby, Medien-Coachin und Moderatorin:
"RIAS-TV begann um sechs Uhr morgens. Zu dieser Tageszeit voll auf der Höhe zu sein, war für alle eine Kunst. Geklappt hat es immer, dank des Teamworks. Jeder trug seinen Teil dazu bei, eine schöne Sendung zu gestalten. Klingt nach einer TV-Insel der Glückseligen? Ja, so ein wenig war es das auch und vielleicht auch deshalb denke ich nach wie vor so gerne RIAS-TV zurück."

Professor Norbert Vojta, Journalist und TV-Produzent:
"Spannend, informativ, flüssig zu lesen."

Hartmut Rodenwoldt, Leiter des Hauptstadtbüros der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“:
„Zeuge der Wende“ ist mit viel Herzblut geschrieben: Facettenreich, hingebungsvoll, überaus lesenswert."

Details

Seiten
253
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2020
ISBN (eBook)
9783958941779
ISBN (Buch)
9783958941762
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2020 (Dezember)
Schlagworte
DDR Berliner Mauer RIAS SBZ Amerikanischer Sektor Mediengeschichte

Autor

Gerhard Specht war von der ersten bis zur letzten Sendeminute bei RIAS-TV als Chef vom Dienst und Abteilungsleiter im Einsatz. Konzeption, Planung und Abwicklung des Frühstückfernsehens und des Nachrichten-Journals am Nachmittag gehörten zu seinen Kernaufgaben. Nach der Übernahme des Senders durch die Deutsche Welle wurde er Programmbereichsleiter und stellvertretender Chefredakteur beim deutschen Auslandsfernsehen DW-TV in Berlin. Insgesamt war er fast ein halbes Jahrhundert bei unterschiedlichen Medien engagiert. Er arbeitete als Chefreporter und Lokalchef u.a. bei der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ aus Ludwigshafen und als Gründungs-Chef vom Dienst beim Privatsender „RPR“ (Rheinland-Pfälzischer-Rundfunk). Nach seiner aktiven Zeit als Journalist übernahm er einen Lehrauftrag für „Angewandte Medienwirtschaft“ an der Medienakademie in Berlin und auf Rügen. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt als freier Autor in Berlin.
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Titel: Zeuge der Wende